Instagram und die Stories

Instagram kennen wahrscheinlich einige. Diejenigen, die es nicht kennen, haben ihre Gründe, sich von der Plattform, die den Narzissmus zelebriert, zu distanzieren. Auch wenn es sich hierbei nicht direkt um Kunst handelt, ist es eine Reise in die Popkultur. Denn jeder hat das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und möchte sich mithilfe von Views, Likes und Herzchen ein besseres Gefühl geben und sein oder ihr Ego streicheln.

Die Suche nach dem nächsten Foto-Spot

Die Suche nach dem nächsten außergewöhnlichen Ort, an dem man sich inszenieren, seine Story drehen oder ein Foto machen kann, nimmt manchmal mehrere Stunden in Anspruch. Einige ersparen sich das Suchen und befolgen die Ratschläge anderer, um sich dann zu den Orten zu begeben, die als tolle Instagram-Spots befunden wurden. Das ist manchmal gar nicht so einfach, denn die Wirklichkeit, so die Reporterin der NY Times, sieht manchmal gar nicht so rosig aus, wie sie auf den Bildern scheint. Regelrechte „Instagram Museums“ werden speziell für diese Zielgruppe erstellt. Hierbei dreht sich alles um das eine perfekte Bild: Den Schnappschuss, der diesen visuellen Ort des Internets mit den Bildern und Videos füttert, die den Anschein eines Schnappschusses erwecken sollen, jedoch mit harter Arbeit verbunden sind.